Differenzierte Diagnose für Anästhesisten

Die ROTEM®-Analyse wird schnell und in der Nähe des Patienten mit Vollblut durchgeführt

Der Behandlungserfolg kann innerhalb weniger Minuten kontrolliert werden.

Differenzierte Diagnose

Die ROTEM®-Analyse liefert Informationen über:

  • Hyperfibrinolyse
  • Anforderungen für die Faktor-, Fibrinogen- oder Plättchen-Substitution
  • Ausmaß der Dilutions Gerinnungsstörung
  • Kontrolle der Heparin- und Protamin-Dosierung

Mit dem ROTEM®-System kann der Behandlungserfolg innerhalb weniger Minuten kontrolliert werden, sodass eine individualisierte und effektive Therapie möglich ist.

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Effektives Blutungsmanagement

Ein schnelles und effektives Blutungsmanagement gehört für Anästhesisten in der Intensivmedizin zu den entscheidendsten Herausforderungen. Spezielle Strategien reichen von Herz- und Gefäßoperationen über Tumorresektionen oder -transplantationen, orthopädische Eingriffe und Traumaversorgung bis hin zur Geburtshilfe. Dennoch ist man sich beim modernen Trauma-Management grundsätzlich bewusst, dass Blut und Blutprodukte zwar Vorteile für die Patientenversorgung bieten können, aber gleichzeitig auch ein hohes Risiko darstellen können.

Senkung des Transfusionsvolumens

Durch auf dem ROTEM®-System basierende Diagnostik und Behandlungssteuerung durch individualisierte Therapien kann das Transfusionvolumen reduziert und Kosten gespart werden. Das ROTEM®-System ist vor allem bei (Hyper)fibrinolyse von Nutzen – einer Gerinnungsstörung, die durch andere Methoden nur schwer nachweisbar ist. Es eignet sich ideal zur Bewertung der Effizienz verschiedener Gerinnungsfaktoren, einschließlich Fibrinogen, und zur Unterstützung der Verabreichung entsprechender Faktorenkonzentrate. Das ROTEM®-Gerät ist das umfangreichste Diagnostiksystem für ein patientennahes Gerinnungsmanagement und für die Verringerung von Blutungsrisiken in einer Point of Care (POC)-Umgebung.

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