Validierte Gerinnungs­überwachung

Die ROTEM®- Analyse liefert u.a. Informationen über eine Hyperfibrinolyse, den Substitotionsbedarf von Fibrin­ogen, Faktoren oder Thrombo­zythen sowie die Dosierungs­kontrolle bei Heparin- oder Protamin.

Gesamtüberblick über den Gerinnungsprozess

Das ROTEM® misst:

  • die Gerinnungszeit
  • die Gerinnselbildungszeit
  • die Gerinnselfestigkeit und Lysis

einer Vollblutprobe.

Das System bietet einen Gesamtüberblick über den Gerinnungsprozess mit zusätzlichen hilfreichen Informationen über Standardlabortests, mit Kontrollen für zwei Bereiche, interner Selbstüberprüfung und optionaler LIS/HIS-Verbindung.

Mit dem System ist ein vollständiges Qualitätsmanagement möglich!

Differentialdiagnostisches Vorgehen

In dem komplexen Feld der Hämostase stellt die Diagnose von Gerinnungsstörungen eine besondere Herausforderung dar. Das differentialdiagnostische Vorgehen des ROTEM®-Systems hilft bei der Identifizierung zahlreicher Gerinnungssituationen, wie Hyperfibrinolyse, Faktor- und Plättchenmangel oder auch verschiedenen Stufen der disseminierten intravasalen Koagulopathie (DIC).

Gezielte Therapie

Die potenzielle Antikoagulanswirkung therapeutischer Mittel kann identifiziert und der Einfluss spezieller Antikoagulantien, wie Heparin, durch spezielle Analysen beurteilt und kontrolliert werden. Eine gezielte und individualisierte Therapie mit Gerinnungsfaktoren, basierend auf der ROTEM®-Diagnose, hilft die zunehmend knapper werdende Versorgung mit Blutprodukten zu sichern.