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Unter dem Titel “Patient Blood Management senkt Kosten” veröffentlicht die Zeitschrift kma einen aktuellen Artikel

In unserem heutigen Gesundheitssystem gewinnen ökonomische Gesichtspunkte zunehmend an Bedeutung.

Zu schnell, zu oft, zu teuer – diese drei Attribute treffen auf die Verabreichung von Bluttransfusionen zu. Als wichtige medizinische Intervention ist die Applikation von Bluttransfusionen bzw. von Blutprodukten einerseits anzusehen, andererseits aber als häufig zu schnell und zu unkritisch eingesetzte Maßnahme, die mit erheblichen gesundheitlichen Risiken einhergehen kann. Zudem stellt sie einen erheblichen Kostenfaktor dar – und dies in Zeiten knapper werden-der finanzieller Ressourcen.

Ein modernes Patient Blood Management (PBM) ist deshalb ein Gebot der Stunde. Dazu kann die ROTEM®-Diagnostik einen wichtigen Beitrag leisten, weil sie eine rasche, genaue und umfassende Beurteilung der Blutungs- sowie der Gerinnungssituation ermöglicht.

Hier zum aktuellen Artikel der kma

 

 

 

 

Patient Blood Management im Visier der Zeitschrift KTM Krankenhaus Technik+ Management

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift KTM Krankenhaus Technik + Management wird das Thema Patient Blood Management unter dem Titel “Blutige Angelegenheit” näher unter die Lupe genommen.

Bluttransfusionen sind einerseits ein unverzichtbarer Bestandteil der medizinischen Patientenversorgung, andererseits können sie aber auch zu gesundheitlichen Komplikationen führen. Vor diesem Hintergrund setzt sich in der wissenschaftlichen Diskussion unter dem Überbegriff Patient Blood Management (PBM) zunehmend das Konzept durch, hier effizienter vorzugehen und den Einsatz von Bluttransfusionen auf das wirklich notwendige Minimum zu reduzieren. Unter PBM wird ein multidisziplinäres Behandlungsmodell verstanden, mit dem Anämie, Blutungen und somit auch die Transfusionsrate deutlich reduziert werden können.

Obwohl eine Vielzahl von Studien die Wirksamkeit eines effektiv eingesetzten PBM  aufzeigen scheint das multidisziplinäre Konzept weltweit noch tief in den Startlöchern zu stecken. Einen wichtigen Beitrag zu dieser Strategie leistet die ROTEM®-Diagnostik des Unternehmens Tem. Diese ermöglicht die unmittelbare, rasch durchführbare und sehr exakte Einschätzung des Blutungs- und Gerinnungsstatus eines Patienten – […]

Frühe viskoelastizitätsbasierte Gerinnungstherapie bei blutenden Schwerverletzten- Bericht der Konsensusgruppe über die Konsensuskonferenz 2014 zur Erarbeitung einer S2k-Leitlinie

Eine Gruppe internationaler Experten (zusammengesetzt aus Anästhesisten, Traumatologen, Chirurgen, Notfall- und Intensivmedizinern, Hämatologen, Transfusionsmedizinern, Labormedizinern und Pathophysiologen)hat sich 2014 zu einer zweitägigen Konsensuskonferenz zum Thema der frühen viskoelastizitätsbasierten Gerinnungstherapie bei blutenden Schwerverletzten in Philadelphia getroffen.

Die Struktur der Bearbeitung dieser Fragestellung entsprach der einer S2k-Leitline.
Hier wurden anhand von neun Fragen sowie einer Delphi Befragung insbesondere viskoelastische Grenzwerte zur Initiierung spezifischer Behandlungen (Antifibrinolytika, Fibrinogen, Thrombozyten, Plasma und Blutgerinnungsfaktorkonzentrate wie z.B. Prothrombin-Komplex-Konzentrat (PPSB)) diskutiert und empfohlen.
Der Bericht dieser Konsensuskonferenz wurde nun auf Englisch im Journal of Trauma and Acute Care Surgery sowie auf Deutsch im Anaesthesisten publiziert.

Hier zum Artikel

Published online July 2015; Anaesthesist DOI 10.1007/s00101-015-0040-8; © Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2015

Blut wird eine immer wertvollere Ressource – Das Behandlungskonzept ‚Patient Blood Management‘ hilft bei Vermeidung von Blutungsverlust und Einsparung von Transfusionen

Zum 12. Weltblutspendetag am 14. Juni 2015 weisen Politiker und Mediziner auf die Wichtigkeit von Blutspenden hin. Denn Bluttransfusionen stellen einen elementaren Bestandteil der modernen Medizin dar und sind für das Überleben vieler Patienten unerlässlich. Gleichzeitig wird sich die Verfügbarkeit von Blutkonserven vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in den nächsten Jahren verschärfen, insbesondere da der Anteil junger Menschen – potentieller Blutspender – an der Gesamtbevölkerung sinkt. Gleichzeitig steigt der Anteil älterer Patienten, die häufiger operiert werden und somit vermehrt Blutkonserven benötigen.

Um dem steigenden Bedarf an Bluttransfusionen zu begegnen und eine Knappheit an Blutkonserven zu vermeiden, haben Mediziner ein Behandlungskonzept entwickelt, das den sparsamen Einsatz von Blutkonserven und die Bewahrung des patienteneigenen Blutes in den Mittelpunkt stellt. Ziel des so genannten Patient Blood Managements (PBM) ist es zum Beispiel, durch eine Blutungsanamnese bereits vor einer geplanten Operation eine bestehende Blutarmut – also ein Mangel an roten Blutkörperchen […]

Live-Demonstration der neuen Gerätegeneration auf der EUROANAESTHESIA 2015

Verpassen Sie nicht die neue Gerätegeneration namens ROTEM® sigma  im Rahmen einer Life-Demonstration kennenzulernen. Während Euroanaesthesia 2015 in Berlin werden täglich vom 30.05. – 01.06.2015 Live-Vorstellungen mit unseren Experten durchgeführt.

Wir freuen uns Sie am Stand 85b der Tem International GmbH begrüßen zu dürfen.

Hier zum detaillierten Programm

Update of Practice Guidelines for Perioperative Blood Management by the American Society of Anesthesiologist

The American Society of Anesthesiologists recently joined various professional medical
societies from the US, EU and UK by publishing updated practice guidelines for the
management of perioperative bleeding.

The newly published Practice Guidelines for Perioperative Blood Management by the American
Society of Anesthesiologist confers high levels of recommendation and evidence for the
inclusion of viscoelastic testing, as with ROTEM® for providing goal-directed therapy in
perioperative bleeding management.

Practice Guidelines for Perioperative Blood Management published in the February 2015 issue
of Anesthesiology provides updated recommendations which include the expanded use of
pharmacologic therapies, restrictive transfusion strategies and advocates for the use of goal-directed
algorithms guided by viscoelastic testing such as with thromboelastometry (ROTEM®).
 

The ROTEM® Hemostasis Management System has been FDA cleared since 2011 and is now
used in progressive hospitals across the US. The ROTEM® delta hemostasis analyser provides
for rapid assessment of hemostasis with 6 FDA cleared assays. Clinically significant information,
helpful in the guidance of bleeding management can be obtained and […]

11. Februar 2015|Produktneuigkeiten|

ROTEM®–Hämostaseanalysegeräte als Bestandteil des Patient Blood Management – eine Studie des Royal Columbian Krankhauses und des Vancouver General Krankenhauses in Kanada

Die konstant auftretende Nachfrage nach frischen Blutprodukten sowie die sinkende Anzahl an Blutspendern führte im Royal Columbian Krankenhaus und im Vancouver General Krankenhaus zur Einführung von Patient Blood Management Programmen. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden in beiden Krankenhäusern ROTEM®-Hämostaseanalysegeräte implementiert. Die dort durchgeführte Studie aus den Jahren 2012 und 2013 vergleicht Herzoperationen unter Verwendung herkömmlicher (Voll-) Bluttransfusionen mit Herzoperationen, bei denen die ROTEM®-Technologie eingesetzt wurde. Unter Verwendung von ROTEM®-Hämostaseanalysesystemen konnte in der Studie eine Reduktion an Transfusionen roter Blutzellen, Thrombozyten und Blutplasma festgestellt werden. Des Weiteren konnte das Risiko ungeeigneter Transfusionen reduziert, Geld gespart und die Patientensicherheit verbessert werden. Das Ergebnis dieser Studie unterstreicht den Trend der aktuellen Patient Blood Management Bewegung, Transfusionen einzelner Blutbestandteile anstelle von Vollbluttransfusionen zu verwenden, um einen bestmöglichen Heilungsprozess des Patienten gewährleisten zu können. Die ROTEM®-Technologie unterstützte die Krankenhäuser und deren Operationsteams bei der schnellen Reaktion auf Blutungen während und nach operativer Eingriffe. Dr. […]

Point of Care Gerinnungsanalyse mit ROTEM® – Fallbeispiel des Prince Charles Krankenhauses aus Brisbane Australien

Aufgrund der aktuellen Diskussionen über die Nutzung von Blutprodukten und die damit verbundenen Risiken und Kosten  zeigt das Prince Charles Krankenhaus aus Brisbane eine zielgerichtete Vorgehensweise im Umgang mit Blutprodukten auf.  Als Lösung implementierte das Prince Charles Krankenhaus das Konzept des Patient Blood Managements und die damit verbundene ROTEM® Technologie. Dadurch konnten sowohl die Transfusionsrisiken bei Patienten reduziert werden und die damit verbundenen Kosten gesenkt werden.

Klicken Sie hier um zu dem Fallbeispiel auf YouTube zu gelangen 

5. Dezember 2014|Sonstige Neuigkeiten|

ROTEM® wurde in der NICE Richtlinie [DG13] für Großbritannien empfohlen

ROTEM® wurde in der NICE Richtlinie [DG13]  für Großbritannien empfohlen

NICE hat viskoelastische point-of-care Analysesysteme beurteilt, um dem NHS (National Health Service) bei der Entscheidung für eines dieser Geräte behilflich zu sein.

Viskoelastische point-of-care Analysesysteme können bei der Feststellung von auftretenden Gerinnungsstörungen hilfreich sein. Zum einen kann unterschieden werden, ob es sich um eine chirurgische Blutung oder um eine Blutung aufgrund von Gerinnungsstörungen handelt. Dies hilft dem Arzt, die richtige Behandlung zu wählen, um die Blutung zu stoppen. Die Verwendung dieser Analysesysteme kann zu einer Reduktion von Bluttransfusionen während und nach operativer Eingriffe beim Patienten führen. NICE empfiehlt viskoelastische Analysesysteme wie das ROTEM® Hämostase-Analysesystem von der Tem International GmbH, um lebensbedrohliche Blutungen bei Patienten während und nach Herzoperationen zu erkennen.

Die NICE Health Technology Adoptionsprogramme arbeiten mit der NHS Organisation zusammen, um gemeinsam Erfahrungen im Umgang mit den viskoelstischen point-of-care Analysesystemen zu sammeln und auszutauschen. Durch diesen Erfahrungsaustausch können andere […]

16. September 2014|Produktneuigkeiten|

Weniger ist mehr – Ärzte wollen weniger Blutkonserven für Operationen

Weniger ist mehr

Ärzte wollen weniger Blutkonserven für Operationen: Düsseldorfer Mediziner sparen Blutkonserven, indem sie mit Schnellanalysen bestimmen, was für einen Patienten unbedingt notwendig ist – und was nicht.

In den letzten Jahren wiesen immer mehr  Studien auf die Nebenwirkungen, die mit Bluttransfusionen verbunden sind, hin. Eine Bluttransfusion kann mit einer Organtransplantation verglichen werden.  Trotz der Risiken können die Deutschen bei der Gabe von Fremdblut im Vergleich zu anderen europäischen Ländern als Spitzenreiter gesehen werden.

Mit Einführung  des Patient-Blood-Managements versucht das Uniklinikum Düsseldorf durch medizinische Diagnosen wie unter anderem die ROTEM Analyse herauszufinden, welcher Patient Blut benötigt und welcher nicht. Das Ziel: Mehr Spenderblut für die wirklich schweren Fälle und gleichzeitig gesündere Patienten.

 

Im folgenden Beitrag von 3sat, wird noch einmal explizit auf die Problematik hingewiesen.

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=45674

9. September 2014|Sonstige Neuigkeiten|